Unsere Aktuellen Ereignisse

Unsere nächsten Termine, Hauptsonderschauen und Sommertagung

Sommertagung 2017

findet bei den

Zuchtfreunden Heinz und Stefan Grundmeier bei Gütersloh statt.

Ablaufplan:

 

Am Freitag den 16.06.2017

treffen wir uns ab 17:00 Uhr, in der Waldklause  in Gütersloh.

Gegen 18:00 Uhr ist die Tierbesprechung. Anschließend ist ein gemütlicher Abend geplant.

 

Hotel – Restaurant Waldklause
Inh. Carmen Stickling
Spexarder Str. 205
33334 Gütersloh

Telefon: +49 5241 9763 0
Telefax: +49 5241 77185
E-Mail: info@hotel-waldklause.de

Übernachtungskosten pro Person und Nacht 45,- €

Kennwort: SV Puten-und Perlhühner

 

 

 

Am Samstag den 17.06.2017, 09:00 Uhr

findet ebenfalls in der Waldklause die Jahreshauptversammlung statt.

Für die Frauen findet ein buntes Programm Vormittags statt.

 

Um 12:00Uhr gemeinsames Mittagessen in der Waldklause.

 

Das gemeinsame Nachmittagsprogramm beinhaltet 13:45 Uhr, die Besichtigung des Biolandbetriebes mit Safari Tour auf Hof Bremehr in Verl.

http://www.bremehrs.de/biomarkt/

 

 

Der Züchterabend findet in der Waldklause statt.

 

Sonntag den 18.06.2016:

Frühstück im Hotel danach Heimreise.

 

 

Deutsche Junggeflügelschau in Hannover,

 

wie immer starteten wir mit der Schau in Hannover. Es waren viele Züchter von Puten und auch Perlhühner vertreten.

Erstmal wurde in Hannover um die Norddeutsche Meisterschaft gekämpft.

Auch aus unseren SV wurden zwei Mitglieder zum ersten mal "Norddeutscher Meister"

 

 

- Uwe Schulze mit Deutsche Puten in blau (380 Punkte)

- Peter Müller mit Deutsche Puten in bronze (382 Punkte)

- Joachim Nick mit Perlhühner azurblau red. Perlung (379 Punkte)

 

Herzlichen Glückwunsch für diesen gelungenen Start. 

 

Den Katalog findet ihr Hier: http://files.messe.de/000/media/01downloads/Informationsblatt_factsheet_Junggefluegelschau-Katalog-2015.pdf

119. LIPSIA-Bundesschau

 

mit über 40.000 Tiere ging die Lipsia Schau in den Dezember. 

Friedrich-Wilhelm Brüggemann durfte die Puten bewerten und Alfred Karl Walter widmete sich den Perlhühnern.

 

Auch diese Schau war wieder ein Vorzeigeveranstaltung für die Rassegeflügelzucht, um so erfreulicher war es, das so viele Züchter auch mit ihren Puten und Perlhühnern nach Leipzig gekommen sind.

 

Den Katalog findet ihr hier: http://issuu.com/lipsia/docs/katalog_lipsia_2015_web

 

Peter Müller bei der Eröffnungsfeier

VHGW-Schau Dortmund,

 

die Schau in Dortmund war unser Höhepunkt in diesem Jahr.

Die Putengänge waren schön breit und mit Absperrung, da konnte man sich die Puten genau ansehen.

Perlhühner waren auch anwesend gewesen.

 

Wir können folgende Deutsche Meister in unserer Reihen gratulieren:

 

Wolfgang Kötzle konnte auch in diesem Jahr das VHGW - Championatstier stellen, dies ging auf einen Puter in Weiß.

 

Puten:

- Peter Müller Deutsche Puten Bronze 383 Punkte

- Thomas Liemen Deutsche Puten Schwarz 382 Punkte

- Wolfgang Kötzle Deutsche Puten Weiß 384 Punkte

- Matthias Raapke Deutsche Puten Schwarzflügel 381 Punkte

- Edgar Müller Deutsche Puten Cröllwitzer 383 Punkte

 

Perlhühner: 

- Leonhard Aistleitner Perlhühner Perlgrau mit Perlung 383 Punkte

- Karsten Reich Perlhühner Azurblau mit red. Perlung 384 Punkte

- Manfred Friedrich Perlhühner violett mit red. Perlung 380 Punkte

- Rudolf Fuchs Perlhühner Blau 383 Punkte

 

Allen Züchtern und Aussteller ein herzlichen Glückwunsch

 

Katalog einsicht ist hier zu finden: http://www.westfalen-lv.de/Nationale/Dortmund%202015/Katalog%20Din%20A4-dreispaltig_Final.pdf

 

Ein erlebnisreiches Jahr 2014 in Hannover und Leipzig

Ein erlebnisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Geprägt für unseren Sonderverein stand es ganz im Zeichen der Perlhühner als Rasse des Jahres 2014.  Anlässlich der Bundesschauen in Hannover und Leipzig konnten wir sie in einer aufwendigen Sonderpräsentation vorstellen.

 Tolle Ideen mit  sehr viel Einsatz und Arbeit unserer SV – Mitglieder ermöglichten  erst die Umsetzung dieses Projektes.Allen, die mitgewirkt haben an dieser Stelle meinen herzlichen Dank.

Eine ausführliche Auswertung wird es zur Sommertagung vom 19. – 21. Juni 2015 am Bodensee geben.Die positive Ausstellungsbereitschaft unserer Puten -  und Perlhuhnzüchter hat sich in diesem Jahr fortgesetzt.

Auf allen Sonderschauen konnten sehr gute Meldezahlen mit überwiegend in hoher Qualität gezeigten Tieren präsentiert werden.

 

 Zur Deutschen Junggeflügelschau in Hannover konnten wir als erstes unsere Sonderpräsentation zeigen. Diese wurde von viele Züchter und Besucher kamen auf ein kurzes Gespräch und zum Austausch vorbei. Ebenso wurde an unseren Ehrenvorsitzenden Richard Hainichen gedacht, der im Herbst von uns gegangen ist.

Nachfolgenden Zuchtfreunde konnten den Titel „ Deutscher Meister im VHGW „  erringen :

·         Thomas Liemen ( Deutsche Pute, bronze),

·        Matthias Raapke ( weiß und schwarzflügel),

·         Rolf Scheidweiler ( schwarz ),

·         Edgar Müller ( cröllwitzer ),

·         Lothar Deyer ( narragansettfarbig ),

·         Christian Weller ( kupfer ).

·         Rudolf Fuchs ( Perlhühner, perlgrau m. P. ),

·         Ulrich Rohrmus (lavendel m. P. und lavendel red. P. ) sowie

·         Leonhard Aistleitner ( azur red. P. ).

Für seinen Stamm in der Roten Liste Deutsche Puten, schwarz , erhielt Rolf Scheidweiler den Championtitel und das Super – V.

Ausstellungkatalog von Hannover unter: Hannover 2014

Allen ausgezeichneten Züchtern unseren herzlichen Glückwunsch

Auch zur Nationalen Bundessiegerschau in Leipzig, besuchten uns viele Zuchtfreunde und es kam zu einen regen austausch.

Als Bundessieger dürfen wir folgende Zuchtfreunde gratulieren:

- Andreas Scheiner (Deutsche Puten, bronze),

- Petra Eistert (Deutsche Puten, schwarz),

- Wolfgang Kötzle (Deutsche Puten, weiß),

- Leonhard Aistleitner (Perlhühner, azurblau mit red. Perl.),

- Steffen Tröger (Perlhühner, blau),

- Paul Bauer (Perlhühner, lavendelblau mit red. Perl.)

Bundessieger auch noch einmal zum nachlesen unter: Bundessieger 2014

Ausstellungskatalog von Leipzig unter: Lipsia 2014

Für 2015 haben wir Sonderschauen in Hannover, Erfurt, Kulmbach, Leipzig und Dortmund  festgelegt.

 

 

132. Deutsche Junggeflügelschau Hannover am 19. und 20. Oktober 2013

 

Die Schausaison hat begonnen und wir präsentieren unsere Aufzucht in den nächsten 3 Monaten. Wie in jeden beginnt die Saison in Hannover. Dort war eine Gute Anzahl an Puten und Perlhühner zu finden.

Der gesamte Katalog kann unter folgenden Link angesehen werden: http://www.sv-zwerg-italiener.de/sites/default/files/2013_hannover_katalog.pdf

 

63. Bayerische Landesgeflügelschau Kulmbach 2013

Mit 56 Nummern waren wir auch auf der Landesgeflügelschau in Kulmbach vertreten. Dank gilt Udo Güßbacher, der das Bewerten der Tiere für Ortwin übernommen hat. Fast alle Züchter konnten aus der Schau mit einen vorzüglich und/oder hervorragend nach hause fahren. Dies zeigt die hohe züchterische Leistung der gezeigten Tiere. 

Der gesamt Katalog kann unter folgenden Link angesehen werden: http://www.rassegefluegel-bayern.de/pages/landesschau_2013_kulmbach/Katalog_Kulmbach_2013.pdf

 

23. Erfordia Junggeflügelschau Erfurt 2013

Auch in Erfurt wurde eine gute Meldung erreicht. Vor allen die gezeigten Volieren und Stämme. Diese sind  immer wieder ein Magnet, nicht nur für Züchter sondern auch für Besucher. 
Folgende Züchter haben vorzügliche und hervorragende Leistungen gezeigt:

Der gesamte Katalog kann unter folgenden Link eingesehen werden: http://www.sv-zwerg-italiener.de/sites/default/files/2013_erfordia_katalog.pdf

 

               

117. Bundesschau LIPSIA mit 40. VHGW-Bundesschau, 85. Deutsche Zwerghuhnschau und 62. VDT-Schau 2013

Man konnte fast meinen wir haben wieder eine Europaschau in Leipzig. Wer mit seinen Tieren vor Ort war, konnte beeindruckt sein. Alleine die Anzahl der gezeigten Tiere war beeindruckend nicht nur die unserer Puten und Perlhühnern. Eine Meldezahl die wir schon lange nicht mehr auf einer VHGW-Schau hatten. 

Dank gilt hier unseren Sonderrichtern, die vor der Aufgabe standen die Puten und Perlhühner zu bewerten.

Der Sonderverein Deutschen Puten- und Perlhuhnzüchter 1907 e. V.

 

Der Sonderverein der Deutschen Puten- und Perlhuhnzüchter feiert im Jahr 2007 sein 100jähriges Bestehen im Haus Düsse vom 22. bis 24.06.2007.

Die Pute hat in Deutschland viele Namen; einer davon ist die Bezeichnung Truthuhn oder Truthühner und das ist eigentlich der richtige amtliche Name dieses wohl größten Vogels in der Rassegflügelzucht. Darum wollen wir auch bei diesem Namen bleiben, trotz aller Hochachtung vor der alten Bezeichnung des Sondervereins als "Putenzüchter".

Die Truthühner gehören zu den wenigen Haustieren, die in Amerika domestiziert wurden. Über der Haustierwerdung der wilden Truthühner liegt zwar ein grauer Schleier, denn diese muss in urdenklichen Zeiten durch die Ureinwohner in Mittel- und Nordamerika erfolgt sein und hierüber gibt es keine Aufzeichnungen. Fest steht jedenfalls, dass bei der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492  und bei der Eroberung und Vernichtung des Aztekenreiches durch Hernando Cortez bei seinen Streifzügen in den Jahren 1519 bis 1521 schon gezähmte Truthühner in großer anzahl als Haustiere vorhanden waren.

Spanische Seeleute brachten dann auch, nach den Aufzeichnungen des Gouverneurs von Hispaniola, Gonzalés Hernándes Oviedo, in der Zeit von 1520 bis 1524 die ersten Truthüher nach Spanien. In Deutschland soll es Truthühner seit 1530 geben, also schon über 475 Jahre und wenn auch die Perlhuhnzüchter ende des letzten Jahrhunderts mit im Sonderverein aufgenommen sind.

Leider hat die Truthuhnzucht in den ersten 350 Jahren nach ihrem Erscheinen in Deutschland nicht die anerkennung und Verbreitung gefunden, wie dies in anderen europäischen Ländern der Fall war. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahmen sich in verstärktem Maße die Rassegeflügelzüchter der Truthühner an. Aufwärts in der deutschen Putenzucht ging es aber erst mit der Gründung der Vereinigung der Putenzüchter im Jahr 1907. herausragende Männer und Frauen haben sich mit dem jetzt 100jährigen Sonderverein Deutscher Puten- und Perlhuhnzüchter um die Hebung dieser Zuchtrichtung innerhalb der deutschen Rassegeflügelzucht hervorragend bemüht, verdient gemacht und werden auch unvergessen bleiben.

 

1907-1982 Die Gründung des Sondersvereins

Anlässlich der Lipsia-Schau in Leipzig am 06. Januar 1907 haben einige begeisterte Truthuhnzüchter zu einer Gründungsversammlung eines Sondervereins oder Spezialklubs eingeladen.
Die Einlader waren nach den alten Überlieferungen Robert Bachmann, Leipzig; Hans Bechte, Breslau-Karlowitz; Emil Clemen, Lezipg-Möckern; Franz Eschholz, Neckendorf bei Eisleben; Wilhelm Richter, Zahna; Paul Schmidt, Oranienbaum; Richard Tempel, Friemar; und Apotheker Wilhelm, Zwickau.
Bei der Gründungsversammlung haben sich von den anwesenden Interessenten 32 Personen in das Mitgliederverzeichnis eingetragen. Das war ein sehr guter Anfangserfolg.
Nach dem Beschluss der Gründungsversammlung wurden in den Vorstand gewählt:
- 1. Vorsitzender Paul Schmidt, Oranienbaum;
- 2. Vorsitzernder Hans Bechte, Breslau-Karlowitz;
- Kassierer Robert Bachmann, Leipzig;
- Schriftführer Emil Clemen, Leipzig-Möckern
Die neu gegründete Vereinigung gab sich den Namen: " Vereinigung der Putenzüchter".

Den enzigen Zweck der Vereinigung bildete die Hebung der damals in Deutschland kaum beachteten Truthühnerzucht. Bis auf wenige, aus England kurz vorher eingeführte erstklassige bronzefarbige Zuchtstämme von Generaldirektor Hans Bechtel, Herrn Muldhof und den von Paul Schmidt eingeführten weißen Truthühnern gab es in Deutschland vor 1907 nur die stark gegenerierten Landtruthühner in allen möglichen Farbenschlägen und Farbkreuzungen. Von einer planmäigen und damit sinnvollen Rassezucht konnte keine Rede sein.

Um den Gründungszweck durch die Vereinigung auch durchsetzen zu können, war es erforderlich, die Zuchten in richtige Bahnen zu lenken. Erste Voraussetzung hierzu war, eine Musterbeschreibung aufzustellen und daraus neue Richtlinien für die Truthuhnzucht zu entwickeln. Mit dieser sehr wichtigen Aufgabe wurden der erste und zweite Vorsitzende, die Paul Schmidt und Hans Bechtel, betraut. Beide gingen sehr rasch an die Arbeit und lösten die ihnen gestllte Aufgabe in sehr glücklicher Weise. 
Dabei machte allerdings der bronzene Farbschlag erhebliche Schwierigkeiten, da es hier verschiedene Variationen und Zuchtrichtungen, je nach Ursprungsland, gab. So hatten die ursprünglich aus Mexiko stammenden und zuerst in Europa und in Deutschland eingeführten Truthühner einen weißen Saum und die erst später aus Nordamerika eingeführten Truthühner zeigten eine samt schwarze Säumung. 
Die von den Vorstandsmitgliedern Schmidt und Bechtel ausgearbeitete Musterbeschreibung wurde anerkannt und veröffentlicht.

 

Der erste Weltkrieg zerstörte eine großartige Aufbauarbeit der Vereinigung 


Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges war die Truthuhnzucht durch die Aktivitäten der Vereinigung Deutscher Putenzüchter in hoh Blüte gekommen. Auf allen großen Gütern bis zum kleinsten Bauernhof waren Truthühner zu finden, meist der Stolz der Bäuerin. Während der Kriegsjahre mußte die Truthunzucht eingeschränkt werden und so verschwanden auch in erster Linie die so mühevoll aufgebauten Farbenzuchten, insbesondere die schwer zu züchtenden Farbenschäge Rot und Gelb. Die arbeit der Vereinigung mußte auch eingeschränkt werden und so ist es verständlich, dass aus den Kriegsjahren kaum Unterlagen oder Berichte vorhanden sind.

Wiederaufbau nach dem Ersten Weltkrieg

Nach dem Ersten Weltkrieg übernahm Wilhelm Richter aus Zahna die Führung des Sondervereins. Die seitherigen Vorsitzenden Paul Schmidt und Hans Bechtel wurden Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende der Vereinigung. Der neue Vorstand setzte sich nunmehr wie folgt zusammen:

- 1. Vorsitzender Wilhelm Richter, Zahna,
- 2. Vorsitzender Otto Hördemann, Kassel
- Kassierer Franz Runge,
- Schriftführer Emil Clemen, Leipzig-Möckern.

Es war eine schwere Zeit des Aufbauens der einzelnen Zuchten und der Organisation, denn nach vier langen Kriegjahren folgten nun Inflation, Wirtschaftkrise und Arbeitslosigkeit.

Trotz der Krisenzeit konnte die Vereinigung verstärkt für ihre Truthühner werben. Eine ausgezeichnete Werbung für die Truthühnerzucht, ihre Geschichte, Farbenschläge, Aufzucht und Pflege sowie die besten Fütterungsmethoden war eine längere, sich über mehrere Ausgaben der "Geflügel-Börse" in Leipzig im Jahr 1929 erstreckende Darlegung von Direktor Oskar Karthaus.

Der zweite Weltkrieg zerstörte viele gute Zuchten

Als am 1. September 1939 der zweite Weltkrieg ausbrach, kam die deutsche Rassegeflügelzucht, insbesondere die Truthuhnzucht, in große Bedrängnis. Viele Züchter wurden zum Kriegsdienst eingezogen und die Erhaltung der Zuchten wurden den Frauen übertragen, die in vielen Fällen hierzu nicht in der Lage waren, da sie in Rüstungsbetrieben oder an anderer Stelle eingesetzt wurden. Auch in den größeren landwirtschaftlichen Betrieben und Gütern wurde die Truthuhnzucht in mastzuchten umgestellt und von der eigentlichen Rassezucht konnte meist nicht mehr gesprochen werden. In vielen Kleinhaltungen fielen wertvolle Zuchttiere dem Schlachtmesser zum Opfer, da die Tiere nicht mehr ordnungsgemäß mit Futter versorgt werden konnten. Je länger der Krieg andauerte, um so katastrophaler wurde die Lage der Rassezüchter. So manche gute zucht ging auch durch den Bombenhagel verloren und schließlich durch die einsetzenden Notzeiten im letzten Kriegsjahr und die darauf folgenden Hungerjahre.

man war in der schweren Zeit des Kireges bei der Reichsfachgruppe "Ausstellungsgeflügelzüchter" jedoch nicht müßig und versuchte mit allen Mitteln, die Rassegelfügelzucht als wertvollen Betrag zur Volksernährung zu erhalten. So entstand im Jahr 1943 unter der Federführung von Artur Riedel und mit Hilfe von Sachverständigen ein neuer Geflügel-Standard für Hühner, Groß- und Wassergeflügel. Für die Musterbeschreibung der Truthühner, die mit zwei feinen Ferderzeichnungen ausgestattet wurde, konnte man auch die guten Dienste der Vereinigung der Deutschen Putenzüchter und Otto Hördemanns in Anspruch nehmen. In diese Musterbeschreibunb wurden acht Farbenschläge beschreiben, und zwar Bronze, Weiß, Schwarz, Blau, Rot, Gelb, Kupfer und die Cröllwitzer.

Viele der alten und teuen Züchter waren nicht mehr. Von einigen gab es keine Nachricht, wo sie geblieben sind. Für die Vereinigung war die Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen, der Verlust großer östlicher Gebiete und schließlich die Abtrennung der sowjetischen Besatzungszone und Bildung der DDR besonders schmerzlich, denn die meisten Mitlgieder und insbesondere die großen landwirtschaftlichen Güter, auf denen eine umfangreiche Trthuhnzucht betrieben wurde, lagen in Mittel- und Ostdeutschland.

Auch bei den Truthunzüchtern gab es zwei Fackelträger, die Licht in das Dunkel einer schweren Zeit brachten. Es waren in der englischen Besatzungszone Frau Margarete heidenhain, Gutsbesitzerin in Rickbruch bei Rinteln ander Waser, seit nahezu 25 Jahren eine leidenschaftliche Züchterin von Groß- und Wassergeflügel, und in der amerikanischen und französischen Zone Otto Jördemann, Gutsbesitzer in Kassel und seit der Gründung der Vereinigung Deutscher Putenzüchter deren Mitglied und Preisrichter. Diese beiden Persönlichkeiten stellten sich gemeinsam die Aufgabe, die zerschlagene Truthuhnzucht wieder aufzubauen und die Gemeinschaft der Puten-züchter wieder herzustellen. Wenn auch mit den Züchtern aus Mitteldeutschland anfänglich noch eine Zusammenarbeit möglich war, dann war dies mit den abgetrennten östlichen gebieten, die zu Polen und der Sowjetunion geschlagen wurden, nicht mehr möglich. Glücklich war man, dass wenigstens einige gute und beständige Zuchten über die Kriegszeiten gerettet werden konnten. Dies konnte man jedenfalls einem Aufruf von Frau Heidenhain aus dem Jahr 1945 entnehmen, in dem sie feststellte, dass sich die Züchter um die Form, Stellung und das Gewicht der Bronze-Truthühner keine sorgen zu machen brauchen, dies sei alles in bester Ordnung.

 

Der Sonderverein Deutscher Putenzüchter wird gegründet

Frau Heidenhain und Otto Hördemann waren unermüdlich in dem Bemühen, wieder eine Organisation für die Putenzüchter auf die Beine zustellen. Viele alte und neue Züchter wurden angeschrieben oder über die wieder zugelassene Fachpresse angesprochen. In gemeinsamen Absprachen hatte man sich geeinigt, dass künftig die Gemeinschaft der Truthuhnzüchter in einem "Sonderverein Deutscher Putenzüchter" zusammenzuschließen ist. Wenn auch eine gemeinsame Versammlung aller Truthuhnzüchter in Deutschland nocht nicht erfolgen konnte, so waren sich die beiden Vorsitzenden, Frau Haidenhain und otto Hördemann für die amerikanische und französische Zone, über die neue Namensgebung einig.

Eine bedeutungsvolle Verbeserung für die Organisation der Rassegeflügelzüchter ergab sich im Jahr 1946 innerhalb der britschen Besatzungszonde, als sich die norddeutschen Züchter am 23. Juni 1946 in Osnabrück zusammenfanden, um über einen Zusammenschluß zu beraten. Dabei wurde nicht nur beraten, sondern auch entschieden. Es wurde ein "Bund Deutscher Rassegeflüglezüchter" gegründet, der jedoch nur für den Bereich der britischen Zone galt.  Der Sonderverein trat diesen Verein als Mitglied bei.

 

70 Jahre Sonderverein 1977

Zum 70jährigen Jubiläum des Sondersvereins konnte 125 Mitglieder gezählt werden, die auch zur Jubiläumsfeier in Schwann zum großenteil teilnahmen.

Diese wohlgelungen Jubiläumsveranstaltung war züchterisch und kameradschaftlich ein voller Erfolg und ein Höhepunkt in der 70jährigen Geschichte einer erfolgreichen Gemeinschaft. Es war auch ein schöner Einstand der Perlhuhnzüchter in den Sonderverein.

Bis heute finden jährlich die Sommertagungen bei einen Züchter irgendwo in Deutschland aber auch bei Zuchtfreunden in Österreich, Schweiz, Belgien und Frankreich statt. Auf den Sommertagungen findet auch heute noch ein züchterischer freundschaftlicher Austausch über Erfahrungen und Erlebnisse statt. Höhepunkte der Somemrtagung sind die Tierbesprechung und die Jahreshauptversammlung die mit Bildvorträgen von unseren Zuchtwarten über die letzte Saison anschaulich verdeutlicht wird.  Der Sonderverein besteht nicht nur aus Mitgliedern aus Deutschland, sondern wir sind auch glücklich Mitlgieder über die Grenzen hinaus zuhaben. So trägt sich der Sonderverein bis nach Frankreich, Schweiz, Österreich und Belgien. Und wir freuen uns über jden Züchter der gerne von uns Tiere benötigt und/oder Mitglied werden möchte.

Aufnahmeantrag
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Perlhuhnruf.
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