Die Leichten Puten

Deutsche Puten Cröllwitzer

Hauptfarbe weiß. Hals reinweiß, bei Hähnen leicht gesäumter Oberhals gestattet. An Brust und Rücken beginnend jede Feder am Ende mit schwarzen Saum, welcher an der Brust mit einem 1-2mm breiten Silbersaum, auf dem Rücken mit einem etwas breiteren weißen Saum abschließt. Beim Hahn ist ein schwarzer Oberrücken gestattet. (Das Fehlen des Silbersaumes auf der Brust gilt bis auf weiteres nicht als Fehler. Seine Widererzüchtung wird angestrebt.) Beim Hahn wirkt die Brustzeichnung schuppenartig, bei der Henne ist sie weniger ausgeprägt. Rücken, Schulter, Körperseiten und Schwanzdecken weisen eine stärkere Zeichnung auf. Große Schwanzdeckfedern und Schwanzfedern mit schwarzen Querband und breiten weißen Endsaum. Die Flügelbinden müssen mit schwarzen Endsaum abschließen, Armschwingen weiß; Außenfahnen am Ende schwarz auslaufend. Handschwingen scharzgrau mit weißem Kiel. Lauffarbe fleischfarbig bis rot. 
Grobe Fehler: Braun im Gefieder; jede andere als tiefschwarze Zeichnungsfarbe. 
Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg 

Deutsche Puten Blau

1,1 blau

Einheitlich gleichmäßiges dunkles oder helles Blau. Ein Taubenblau ist anzustreben. Verstreut auftretende schwarze Punkte sind gestattet. Lauffarbe schmutzig fleischfarben. 
Grobe Fehler: Weiße Federkiele; weiße Schwingen; verschwommene Färbung des Gefieders; andere als blaue Farbe. 
Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg 


Deutsche Puten Kupfer

Leuchtende, satte Kupferfarbe mit lebhaftem Glanz. Der Farbton des Obergefieders möglichst gleichmäßig. Beim Hahn zeigen die Federn auf Hals, Brust, Bauch, Rücken und Flügelbug eine feine 1-2 mm breite schwarzblau glänzende Endsäumung. Bei der Henne ist diese Bänderung noch nicht so ausgeprägt, aber anzustreben. Schwingen und Schwanzfedern zeigen diese Bänderung nicht. Die Schwanzfedern haben an ihrem äußerem Ende eine 2 cm breite hellere Säumung mit einer ungefähr gleichbreiten dunkleren Binde davor. Untergefieder gelbgrau, nicht weiß. Federkiele rotbraun. Der Henne fehlt der starke Glanz, die Farbe darf jedoch nicht stumpf sein. Läufe dunkelbraun, bei Alttieren rot. 
Grobe Fehler: Braun im Gefieder, zu schwarzer Rücken, schwarzgesäumter Hals, verwaschene Zeichnung. 
Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg 

Deutsche Puten Rot

Geschichte: Die Abgrenzung des Farbenschlages Rot fand erst nach 1945 statt. Vorher war keine klare Trennung zwischen den Farben Rot, Gelb und Kupfer möglich. Zu keiner Zeit waren Rote Puten in der Qualität vorhanden wie wir sie heute kennen. Zu verdanken haben wir das den wenigen Züchtern die sich über Jahrzehnte mit diesem Farbenschlag beschäftigen. Denn die Zuchtbasis ist heute wie in ihrer gesamten geschichtlichen Entwicklung sehr klein. 

Das ganze Gefieder ein gleichmäßige Rot, weiße Flügelspitzen zulässig. Lauffarbe rötlich. 
Grobe Fehler: Weiße Kiele, weißes Untergefieder. 
Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg 

Deutsche Puten Gelb


Das ganze Gefieder ein schönes, sattes Ockergelb mit tiefgelbem Untergefieder. Läufe fleischfarbig bis hellrot. 

Grobe Fehler: Weißes Untergefieder, mattes Gefieder, zu helle Schwingen. 
Gewicht: Junghahn 6-7 kg, Althahn 7-8 kg, Junghenne 4-5 kg, Althenne 4-5 kg

Deutsche Puten Naragansetfarbig


HAHN: Kopf weiß. An Hals und Brust ist der von außen nicht sichtbare Teil der Federn schwarz, der sichtbare Teil stahlgrau bis fast weiß und jede Feder hat vor dem weißen Endsaum einen deutlichen, schmalen, schwarzen Saum, der auf Unterbrust und Rücken breiter wird. An Bauch und Körperseiten alle Federn matt schwarz mit einem deutlichen weißen Endsaum. Rücken metallisch schwarz. Jede Feder des Sattels bräunlich schwarz, am Ende mit einem schwarzen Saum und fast weißem Endsaum, der nach den Schwanzfedern hin breiter wird. Schultern und Flügeldeckfedern hell stahlgrau, jede Feder mit einem schmalen schwarzen Saum endend. Die großen Flügeldeckfedern bilden ein breites, weißgraues Band über den geschlossenen Flügel und enden mit einem deutlichen schwarzen Saum, der Flügeldecken und Armschwingen trennt. Die Armschwingen sind im Wechsel mit weißen und schwarzen Streifen versehen, wobei die weißen Streifen wesentlich schmaler und in beiden Streifen bräunliche Einlagerungen vorhanden sind. Die Handschwingen sind abwechselnd etwa 1:1 schwarz und weiß mehr oder weniger schräg quergestreift, wobei die schwarzen Streifen stahlgrauen Glanz zeigen. Schwanzfedern sowie kleine und große Schwanzdeckfedern mattschwarz, jede Feder gleichmäßig und deutlich mit feinen, parallelen, gelblichbraunen Querstreifen gezeichnet. Vor den stahlgrauen bis nahezu weißen Endsäumung dieser Federn ein schwarzes, metallisch glänzendes Band mit vorerst noch gestatteten leichten Bronzeeinlagerungen. 

HENNE: Farbe und Zeichnung entsprechen, abgesehen vom Rücken, nahezu dem Hahn unter Einbeziehung der geschlechtsgebundenen Federformen. Die Federn des Rückens sind bräunlichschwarz mit schwarzem Saum vor dem, vom Oberrücken zum Sattel breiter werdenden fast weißen Endsaum. Lauffarbe: fleischfarbig bis rosa. 
Grobe Fehler: Braune Streifenzeichnung der Armschwingen; Bronzeglanz auf dem Rücken des Hahnes; zu dunkles oder braunes Band auf den Flügeldecken.

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Perlhuhnruf.
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